Besichtigung von Gut Rupennest und Gut Schwartenberg durch den Heimatverein Lathen-Wahn e.V.

Rupennest Begrüßung

Bereits bei der Erstellung unserer Dorfchronik im Jahre 2016 hat sich der Heimatverein Lathen-Wahn e.V. intensiv mit dem Thema Gut Rupennest und Schwartenberg beschäftigt. Nun war es an der Zeit sich vor Ort alles etwas genauer anschauen und so starteten rund 75 Interessierte mit dem Fahrrad zu einer Besichtigungsfahrt nach Rupennest. Bei sonnigem Wetter ging es zuerst zu der ehemaligen Gaststätte Osthuys (auch alte Schule genannt), die von den letzten Eigentümern vom Hof Rupennest ca. 1932 erbaut wurde. Dann fuhren die Heimatinteressierten zur der alten Hofstelle Rupennest, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Einige Zeitzeugen konnten noch von den Gebäuden und Stallungen des über 132 Hektar großen Betriebes berichten. Anschließend fuhren alle Teilnehmer dann zum Gutshof Rupennest, den heutigen Wirtschaftsbetrieben Meppen und wurden hier vom Produktionstechnischen Leiter Jens Beelmann empfangen. In einer ca. 2 stündigen Betriebsbesichtigung wurde die Arbeit auf dem heutigen Gutshof dargestellt und auch hier konnten noch einige Zeitzeugen von damals die Erläuterungen durch historischen Anmerkungen ergänzen. Weiter fuhren die Heimatfreunde durch die alte Arbeitersiedlung Rupennest, die wie das gesamte Anwesen Rupennest unter Denkmalschutz steht, in Richtung Gut Schwartenberg. Auch hier sind keine Gebäude mehr zu sehen, denn das gesamte Anwesen wurde in den sechziger Jahren abgerissen, aber der alte Baumbestand gibt noch Hinweise auf die vergangenen Zeiten. Frühere Bewohner und Arbeiter von Gut Schwartenberg konnten hier anschaulich von den „guten, alten Zeiten“ berichten. Der Abschluss fand dann im Wahner Eck statt, wo noch einige Fotos und Filme über den Gutshof Rupennest und Gut Schwartenberg gezeigt werden konnten.

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