Die 1980er

1983 – Neuer Sportplatz in Lathen-Wahn

In den ersten Jahren nach der Vereinsgründung stand dem Verein ein (der örtlich KLJB von der Gemeinde überlassenes) Spielfeld zur Verfügung.
Aber schon damals war es absehbar, dass dieser Platz den Anforderungen eines geregelten Spielbetriebes nicht genügen konnte.

Durch die Durchführung des Trainings der Herrenmannschaft sowie dreier Jugendmannschaften wurde der Platz doch sehr stark beansprucht. Auch war es nach schweren Regengüssen und vor allen in den Winter- und Herbst- Monaten nicht immer möglich, den Platz zu nutzen. Die Herrenmannschaft musste schon in den ersten Jahren auf andere Plätze (Lathen, Melstrup) ausweichen.

Damit man in den Wintermonaten nicht als Fußball-Vagabund abgestempelt werden wollte, sah sich der Vorstand gezwungen, nach einem geeigneten Gelände Ausschau zu halten. Man wurde auch schnell fündig. So konnte ein Grundstück in der Nähe des alten Platzes von den Eigentümern für eine längere Zeit gepachtet werden. Nachdem der Landkreis Emsland den neuen Platz ausgemessen und ausnivelliert hat, wurde mit den erforderlichen Arbeiten begonnen. Der Platz musste noch eingesät werden, eine Berieselungsanlage wurde eingerichtet und ein Windschutzstreifen angepflanzt.

Einladung - Neuer Sportplatz in Lathen-Wahn
Am 10.07.1983 war es dann soweit. Nach einer Andacht in der St. Antonius-Kirche zu Lathen-Wahn wurde dem neuen Platz durch Pfarrer Ortmann aus Lathen der Segen erteilt.

Pfarrer Gerhard Ortmann erteilt dem neuen Sportplatz in Lathen-Wahn den kirchlichen Segen
Pfarrer Gerhard Ortmann erteilt dem neuen Sportplatz in Lathen-Wahn den kirchlichen Segen.

Eröffnungsspiel zwischen Lathen-Wahn und SV Meppen
In einem Einweihungsspiel, das vor rund 500 Zuschauern ausgetragen wurde, unterlag die Spielvereinigung Lathen-Wahn dem damaligen Amateur-Oberligisten SV Meppen nach einem für alle Zuschauer recht spannendem Spiel „nur“ mit 0 : 6 Toren.

1000 Stunden für den Verein

Ems-Zeitung, Juli 1983

Auch der NDR kommt in Lathen-Wahn vorbei

Ems-Zeitung, Juli 1983

1984 – Flutlichtanlage für die SpVgg Lathen-Wahn

Während der „dunklen Jahreszeit“ war es der Herrenmannschaft nicht möglich, auf dem Gelände des Sportplatzes ein geregeltes Training durchzuführen. Sie musste währen dieser Zeit auf das Gelände des SV Raspo Lathen ausweichen.

1984 sollte es sich aber ändern. Durch die Vermittlung der Brüder Georg und Bernd Skade war es dem Sportverein möglich, 6 ausgemusterte Masten der Deutschen Bundesbahn zu erwerben. Es fanden sich dann auch schnell zahlreiche freiwillige Helfer, die sich bei Wind und Wetter auf dem Sportplatz einfanden, um die erforderlichen Arbeiten zu verrichten.

Aufbau der Flutlichtanlage für die SpVgg Lathen-Wahn

 

Innerhalb von nur fünf Tagen konnte die Beleuchtungsanlage fertiggestellt werden.
Ab jetzt war es nicht mehr nötig, während der Wintermonate auf andere Plätze auszuweichen.

 

Flutlichtanlage für die SpVgg Lathen-Wahn

1986 – Vereinswappen der Spielvereinigung

Auf der Generalversammlung der Spielvereinigung am 14.02.1986 wurde über ein Wappen für den Sportverein abgestimmt. Der Versammlung lagen insgesamt sechs verschiedene Vorschläge zur Auswahl und Abstimmung vor.

Mit einer 2/3-Stimmenmehrheit wurde schließlich das von Bernd Krüßel entworfene Wappen gewählt.

Vereinswappen der Spielvereinigung
Unser Vereinswappen ist gelb-blau und zeigt als Motiv zwei Spotler, einen Fußball, TT-Schläger und die St. Antonius-Kirche.

 

 

1988 – Neubau des Sport- und Schützenhauses

Da auf dem Gelände des Sportplatzes für die Spielvereinigung keine Dusch- und Umkleidemöglichkeit vorhanden war, stellte der örtliche Schützenverein St. Antonius seine Schützenhale für Umkleidezwecke der Mannschaften zur Verfügung.

Altbau des Sport- und Schützenhauses

 

Dies war aber auf Dauer kein Zustand – weder für die Spielvereinigung noch für den Schützenverein.

Bau von Umkleidekabinen

Ems-Zeitung vom 14.02.1986

Der erste Informationsantrag zur Errichtung eines Sporthauses an die zuständigen Behörden wurde bereits 1985 gestellt. Es stellte sich aber damals doch sehr schnell heraus, dass die Errichtung eines alleinigen Sporthauses keine Zustimmung der zuständigen Behörde fand. Nach langen und sehr intensiven Gesprächen kristallisierte sich aber heraus, dass man einem Gemeinschaftsprojekt, einem Sport- und Schützenhauses, durchaus positiv gegenüberstand.

Man kam mit dem Schützenverein überein, dies Gemeinschaftsprojekt in Angriff zu nehmen. Es wurde ein Gremium gebildet, in dem je drei Vertreter der jeweiligen Vereine mitwirkten.

Abriss des alten Schützenhaus

Im Frühjahr 1988 erfolgte dann der erste Spatenstich.

Neubau Sporthaus

Nach dem Richtfest am 24.09.1988 konnte das neu errichtete Sport- und Schützenhaus eingeweiht werden.

Richtfest vom Sport- und Schützenhaus

Trotz der über 1.500 Stunden Eigenleistung der jeweiligen Vereinsmitglieder, mussten beide Vereine noch erhebliche Finanzmittel aufbringen. Das sich dieser „Aufwand“ gelohnt hat, konnte und kann man zwischenzeitlich immer wieder feststellen.

Sport- und Schützenhaus