Von Lathen-Wahn nach Alt-Wahn

Der erst vor gut einem Jahr gegründete Heimatverein Lathen-Wahn hat es sich auf die Fahnen geschrieben das Gedenken und das Erinnern an die alte Ortschaft Wahn aufrecht zu erhalten. Auf der ersten Generalversammlung im März wurde beschlossen eine Besichtigung der Ortschaft Alt-Wahn zu organisieren, mit einer Führung unter der Leitung von Willi Maßbaum.
Am ersten Samstag im Juli war es dann so weit. 105 Vereinsmitglieder hatten sich am Dorfplatz eingefunden um mit 5 großen Planwagen und historischen Treckern nach Alt-Wahn zu fahren. Viele jüngere aber auch viele ältere Lathen-Wahner hatten sich zu dieser Fahrt angemeldet. Die älteren Teilnehmer sind zu Teil in Alt-Wahn geboren und haben natürlich ein besonderes Verhältnis zu diesem Gedenkplatz im Schießgebiet der WTD 91.
Auf dem Kirchplatz bei der Alt-Wahner Kirche wurde man bereits von Willi Maßbaum erwartet. Willi Maßbaum, vom Heimatverein Sögel kümmert sich seit Jahren um den Erhalt und den Ausbau der Gedenkstätte. Er konnte vieles berichten über die 1941 aufgelöste Ortschaft und wurde in seinen Ausführungen von den „alten“ Wahnern unterstützt. So ging man zuerst in die Grundmauern der zerstörten Kirche, dann zum alten Friedhof und später durch die Wege im Ortskern. In dem Pavillon vor der Kirche ist ein maßstabsgetreuer Nachbau von Alt-Wahn zu sehen, an dem Willi Maßbaum die alte Ortsstruktur darstellen konnte.
Zum Schluss fuhren die „Neu-Wahner“ (so werden die Lathen-Wahner von den Alt-Wahnern genannt) mit Trecker und Planwagen durch die alten Straßen der Ortschaft und die „alten“ Wahner hatten noch einiges zu erzählen.
Der Abschluss der Veranstaltung fand im „Wahner Eck“ statt, wo man gemeinsam das „Wahner Lied“ und „De hümmlske Bur“ singen konnte. Beim Klönen der jüngeren und älteren Vereinsmitglieder klang der Nachmittag dann aus.

Ein paar Bilder der Fahrt findet ihr in unserem älteren Beitrag:

Fahrt des Heimatvereins nach Alt-Wahn

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